Neue Fracking Petition STOPPEN SIE FRACKING! Handeln Sie JETZT, Frau Schulze! Stoppen Sie Fracking!

Update Weltklimakonferenz Kattowitz Es gibt keinen Planeten B Fracking stoppen!

04.12.2018

STOPPEN SIE FRACKING! mit der neuen Petition  Abgefrackt gemeinsam mit Aarhus Konvention Initiative.

Das ist somit zusammen mit Sonja Schuhmachers Petition ausgfracktis, die zweite Petition, quasi als Erweiterung, die aus dem Abgefrackt-Bündnis kommt.

Unser Ziel ist es, sehr viele Unterschriften zu sammeln und dafür brauchen wir Unterstützung.

Die Petition richtet sich an Bundesumweltministerin Schulze

Titel der Petition:

STOPPEN SIE FRACKING!

Sehr geehrte Damen und Herren,
unsere neue Rechtsstudie über Fracking deckt gravierende Mängel auf!

Fordern Sie jetzt mit uns Bundesumweltministerin Schulze auf:
Bis die Rechtslage geklärt ist, muss jede Fracking-Tätigkeit sofort gestoppt werden.

Bitte hier  unterzeichnen


https://www.change.org/p/bundesumweltministerin-schulze-stoppen-sie-fracking

siehe auch: http://aarhus-konvention-initiative.de/fracking-gutachten/

 

 

Offener Brief Planungen zum Bau eines Flüssiggasterminals (LNG) in Brunsbüttel

Im Vorfeld des Globalen Frack- und Gas-Down Tages wurde  ein von zahlreichen Initiativen unterzeichneter Offenen Brief  an den Niedersächsischen Umweltminister Albrecht und Wirtschaftsminister Buchholz in Bezug auf die  Planungen zum Bau eines Flüssiggasterminals in Brunsbüttel (englisch Liquified Natural Gas, abgekürzt LNG)versandt. In ihm wird ausführlich dargelegt, wieso aufgrund der zu erwartenden Klima- und Umweltschutzfolgen, sowie der hohen finanziellen Risiken davon Abstand genommen werden sollte.

PM-Offener-Brief_Kein-LNG-Terminal-in-Brunsbuettel_041018
Offener Brief – Kein LNG Terminal in BrunsbuettelOffener Brief – Kein LNG Terminal in Brunsbuettel

Pressemitteilung:
Flüssiggas (LNG) Terminal in Brunsbüttel konterkariert Energiewende- und Klimaschutzgesetz und generiert Investitionsruine

Brunsbüttel, 4. Oktober 2018
Gegen die Pläne der Landesregierung Schleswig-Holsteins, ein Flüssiggasterminal (englisch Liquefied Natural Gas, abgekürzt LNG) in Brunsbüttel zu unterstützen, formiert sich zunehmender Widerstand. Über 20 lokale Gruppen und Umweltverbände haben in einer ausführlichen Stellungnahme die
ökologischen und ökonomischen Gründe gegen den angedachten LNG Terminal im Norden Deutschlands dargelegt.

Die UnterzeichnerInnen machten darauf aufmerksam, dass Erdgas, welches hauptsächlich aus Methan besteht, nur ein weiterer fossiler Energieträger ist, auf den wir auf Grund seiner klimaschädigenden Wirkung dringend verzichten müssen. Bereits geringe Methanemissionen verleihen Erdgas einen enormen Treibhausgas-Fußabdruck. Wenn neben den beim Verbrennen entstehenden CO2-Emissionen auch die bei der Förderung und dem Transport anfallenden Methanleckagen berücksichtigt werden, fällt die Klimabilanz von Erdgas deutlich schlechter aus, als zunächst angenommen. Bereits beim sogenannten konventionellen (d.h. ohne Fracking gewonnenen) Erdgas können bis zu rund vier Prozent der gesamten Produktion in die Atmosphäre
entweichen. Dies geschieht durch Leckagen und Druckentlastung an der Förderstelle, während der Lagerung und beim Transport zum Abnehmer. Dies betrifft auch die Herstellung und den Transport von Flüssigerdgas (sog. LNG). Bei gefracktem Gas (insbesondere Schiefergas) können die
Methanemissionen drei- bis viermal so hoch liegen.

Die negative Klimawirkung und Methanemissionen im gesamten Lebenszyklus von Gas, die Notwendigkeit der schnellen Dekarbonisierung und die Rolle von Gas als schärfster Widersacher von alternativen Lösungen außer Acht lassend, wird LNG dennoch als vermeintlich umweltfreundlich und
“alternativlos” vermarktet.

Dr. Reinhard Knof von der BI gegen CO2 Endlager e.V. sagt dazu: „Eine Unterstützung des klimafeindlichen LNG – und dies auch noch mit öffentlichen Fördermitteln – ist völlig konträr zu den verbindlich beschlossenen Klimaschutzzielen und widerspricht auch den Vorgaben des
Energiewende- und Klimaschutzgesetz in Schleswig-Holstein.“

Weiterhin verweisen die VerfasserInnen der Stellungnahme auf aktuelle Forschungsergebnisse, die zeigen, dass der Umstieg auf LNG bei der ntriebstechnik im Transportsektor nicht nur viel zu teuer  ist, sondern dass auch damit die Klimaziele nicht erreicht werden können. Zudem werde zusätzliche Gasinfrastruktur und insbesondere das angedachte LNG Terminal in Brunsbüttel mit dem Argument geringerer Abhängigkeit von russischem Gas gerechtfertigt, aber ausgerechnet einer der Investoren vor Ort, Gasunie, habe das bestehende LNG-Terminal in Rotterdam (mit einer Auslastungsquote von lediglich 4%!) als Gasknotenpunkt für russisches Gas angeboten und von dort aus auch bereits russisches LNG nach Kanada verschifft.

„Öffentliche Fördermittel in Millionenhöhe sollen in LNG-Großprojekte mit einer ökonomischen Lebenszeit von 30 – 50 Jahren fließen, obwohl es keinen Bedarf gibt“, sagt Andy Gheorghiu, Policy Advisor und Campaigner für Food & Water Europe. „Deutschland ist überversorgt mit Gas, und
obwohl unser Land bis 2050 vollständig dekarbonisiert werden muss, werden sehenden Auges Investitionsruinen generiert“.

Angesichts der enormen Auswirkungen auf Klima- und Umweltschutz, den relevanten lokalen Gesundheitsrisiken und Sicherheitsaspekten sowie der Gefahr der Schaffung von „Investitionsruinen“ fordern die UnterzeichnerInnen a) eine sofortige Neu-Evaluierung des Projektes unter Einbeziehung
aller vorhandenen Klima-/Umwelt-/Gesundheitsschutz- und Sicherheitsaspekte; b) die sofortige Rücknahme der Inaussichtstellung von öffentlichen Fördermitteln; c) die Eröffnung eines öffentlichen Beteiligungsverfahrens sowie die Durchführung einer Strategischen Umweltprüfung.

„Das Terminal in Brunsbüttel wirbt zusammen mit Wirtschaftsminister Altmaier und EU- Kommissionspräsident Juncker ausdrücklich für US Fracking-Gas, das mit unserem Klima sowie der Umwelt und Gesundheit der amerikanischen Bevölkerung erkauft wird – eine Verbeugung vor Donald
Trump“, sagt Stephan Klose von der BI Gesundheit und Klimaschutz Unterelbe. „Die Stadt Brunsbüttel und die Landesregierung fordern wir auch im Sinne der nachfolgenden Generationen auf, statt wiederum in klimaschädliche fossile Energien zu investieren, alle Möglichkeiten zu nutzen,
die Energiewende endlich konsequent mit umzusetzen – öffentliche Gelder wären in der Erforschung von dringend benötigten Speichertechniken für Wind- und Solarstrom erheblich besser angelegt.“

Anlage:
Offener Brief/Stellungnahme zum geplanten LNG Terminal in BrunsbüttelAnsprechpartner für die Presse:
Dr. Reinhard Knof, E-Mail: reinhard_knof@hotmail.com, Mobil: 0162 13 89 223, BI gegen CO2-Endlager e. V.
Andy Gheorghiu, E-Mail: agheorghiu@fweurope.org, Mobil: 0160 20 30 974, Food & Water Europe
Stephan Klose, E-Mail: s.klose@avk-klose.de, Mobil: 0172 45 78 871, BI Gesundheit und Klimaschutz Unterelbe

Zusatzinformationen zum globalen GasDown FrackDown Aktionstag im Oktober 2018:
In den Tagen um den 13 Oktober werden Gruppen und Umweltverbände auf allen Kontinenten mit vielfältigen Aktionen Industrie und Regierungen, Chemieunternehmen (die aus fossilen Brennstoffen Plastik, Kunstdünger und petrochemische Produkte herstellen), und Banken, die den Erdgas-Boom
und die Fracking-Infrastruktur unterstützen, adressieren und konfrontieren.
Mehr unter www.gasdown-frackdown.org
Seite 2 von 2

 

GAS DOWN, FRACK DOWN, RISE UP! 13. Oktober 2018

Unser Beitrag:

GAS DOWN, FRACK DOWN, RISE UP! Globaler Aktionstag 13.Oktober 2018
Weiden im Rahmen des Filmgesprächs zu Wackersdorf –
Neue Welt Kino Fichtestraße
(Filmbeginn 17.15 Uhr, danach Filmgespräch)
Vorstellung unseres revolutionären Frackingutachtens
Das Gutachten enthält bahnbrechende Fakten, die das deutsche Rechtssystem in Sachen Umweltrecht umkrempeln werden. Wir stellen es allen Initiativen sowie Verbänden zur Verfügung. Fracking-Gutachten http://aarhus-konvention-initiative.de/fracking-gutachten/ Klagen die vor deutschen Gerichten scheitern schaffen Präzedenzfälle für die Beschwerde bei der UN.
Die neue Studie deckt gravierende Fehler in Landesentwicklungsplänen und Raumordnungsplänen auf und wendet sich damit auch gegen das Bergrecht, das die Menschen bisher daran hindert, ihr Recht auf saubere Umwelt beim Abbau von Bodenschätzen und unterirdischen Tätigkeiten einzufordern. Ab jetzt wird das anders werden.https://www.change.org/p/fracking-komplett-verbieten-ausgfrackt-is/u/23304122

Global Day of Action – October 13th, 2018
https://gasdown-frackdown.org/home-page/

Petitionsupdate ausgfrackt is – Fracking: Unser revolutionäres Rechtsgutachten

Foto A. Artmann – von links: Brigitte Artmann, Dagmar Keis-Leichner, Hilde Lindner-Hausner, Sonja Schuhmacher


Sonja Schuhmacher schreibt:
21. Sep. 2018 — 

Liebe Unterstützer*innen!

Ihre Spenden haben es möglich gemacht!

Gerade im Hinblick auf die aktuellen Geschehnisse im Hambacher Forst ist es wichtig, für den Klimaschutz einzutreten.

Unser revolutionäres Rechtsgutachten gegen Fracking haben wir am 14. September erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt!  Hier finden Sie es: Fracking-Gutachten http://aarhus-konvention-initiative.de/fracking-gutachten/

Die neue Studie deckt gravierende Fehler in Landesentwicklungsplänen und Raumordnungsplänen auf und wendet sich damit auch gegen das Bergrecht, das die Menschen bisher daran hindert, ihr Recht auf saubere Umwelt beim Abbau von Bodenschätzen und unterirdischen Tätigkeiten einzufordern. Ab jetzt wird das anders werden.

Dazu die anerkennenden Worte eines Mitglieds der Initiativen gegen Gasbohren aus Norddeutschland:  bitte hier weiterlesen

Fracking-Gutachten mit weitreichender Auswirkung der Öffentlichkeit vorgestellt

Großartig!
Der Neue Tag/Oberpfalznetz berichtet: https://www.onetz.de/deutschland-welt/weiden-oberpfalz/hebel-gegen-grossprojekte-id2495925.html

Hebel gegen Großprojekte
„Hat das Weidener Bündnis gegen Fracking den Hebel gefunden, um Großprojekte wie Stromtrassen oder Kohleabbau auszuhebeln? Ein Gutachten zur Aarhus-Konvention wirft Deutschland Rechtsmängel vor…. weiterlesen

„Gravierende Fehler im Rechtssystem“ – Fracking-Studie deckt auf

Hier geht’s zur Pressemitteiung der Aarhus Konvention Initiative, die für uns das Gutachten beauftragte. Auch Eure Spenden ermöglichten dies.
Aarhus Konvention Initiative – Neue Rechtsstudie über Fracking

Im Auftrag der Aarhus Konvention Initiative hat das ÖKOBÜRO Wien die Studie „Die Vereinbarkeit der rechtlichen Rahmenbedingungen Deutschlands für Fracking mit der Aarhus Konvention“ verfasst. Die Rechtsstudie analysiert die Übereinstimmung der gesetzlichen Regelungen in Deutschland sowie der juristischen Praxis mit den Bestimmungen der Aarhus Konvention.

Weiden, 14. September 2018

Die Studie zeigt gravierende Fehler im deutschen Rechtssystem auf. Diese Fehler beginnen in den Raumordnungsplänen in Zusammenhang mit der unterirdischen Nutzung bei Fracking, sowie in der Beteiligung der Öffentlichkeit auf strategischer Ebene….Weiterlesen

Da Rose Petroleum keinen Verlängerungsantrag für die Lizenz Weidener Becken stellte ist uns quasi der Gegner abhanden gekommen.
Jedoch mangelt es sicherlich nicht an Verstößen anderenorts, die zu beklagen sind, und wofür dieses Gutachten Grundlage sein kann.

Wir können uns freuen, ein wichtiger Schritt ist getan….Allerdings geht es wohl jetzt erst richtig los.

Unsere Unterstützung ist in jeder Beziehung weiterhin gefragt.

 

 

 

 

 

 

Weiden 14.09.2018 – Neues Rechtsgutachten – Fracking Bergrecht Umweltrecht – wird erstmals öffentlich vorgestellt

Abgefrackt lädt ein:
Liebe Abfracker,

Ort und Zeit für unser Bündnistreffen stehen fest. Die Presse ist geladen.

Worum geht’s?  Für unser Ziel Fracking zu stoppen hatte die Aarhus Konvention Initiative die Aarhus-Rechtsexperten des ÖKOBÜRO Wien – www.oekobuero.at – beauftragt ein Rechtsgutachten zu verfassen. Dieses Rechtsgutachten über „Die Vereinbarkeit der rechtlichen Rahmenbedingungen Deutschlands für Fracking mit der Aarhus Konvention“ ist jetzt fertig und zeigt wichtige Anhaltspunkte für das weitere rechtliche Vorgehen auf.

Wir möchten erstmals Euch und der Öffentlichkeit dieses Rechtsgutachten vorstellen.

14. September 2018
19.30 Uhr
Weiden Schützenheim/Dotscheria Hetzenrichter Weg
http://www.schuetzenhaus-weiden.de/25-0-Anfahrt.html


Als von Rose Petroleum/Naab Energy kein Antrag auf Lizenzverlängerung gestellt wurde freuten wir uns alle über unseren Erfolg.
Das Weidener Becken als Lizenzgebiet ist vorerst einmal nicht betroffen. U
ns als Bündnis Abgefrackt Weidener Becken gegen Fracking war aber bewusst, dass es gilt weiter aktiv zu bleiben, für die Region und zur Unterstützung für die Anti-Fracking-Bewegung bundesweit, denn a.) kann jederzeit wieder irgendjemand eine Untersuchungslizenz beantragen und b.) treffen die Auswirkungen der Förderung und Verbrennung von fossilen Energien alle Lebewesen.

Bitte kommt zahlreich – das wird große Kreise ziehen.

Veranstaltungsdetails:

  • Datum: 14. September 2018
  • Beginn: 19:30 Uhr
  • Ort: Weiden Schützenheim/Dotscheria Hetzenrichter Weg