Eilt, Telefonaktion bis zum 31.März – Bitte Mitmachen und im Bundeskabinett anrufen

Liebe Fracking-GegnerInnen,

das Bundeskabinett hat seine Beratung über das geplante Fracking-Ermöglichungsgesetz auf kommende Woche Mittwoch, den 1. April verschoben. Bitte helfen sie uns unseren Protest noch wirksamer zu machen und rufen Sie in den Ministerien an. Erklären Sie, dass Sie den Gesetzentwurf ablehnen und fordern Sie den Minister/die Ministerin auf, dagegen zu stimmen.

Seien Sie höflich und freundlich, aber bestimmt in der Sache. Wir sind sicher, dass viele MitarbeiterInnen in den Telefonzentralen mit uns sympathisieren.

Statt des Gesetztesentwurfes fordern wir ein ausnahmsloses bundesweites Fracking-Verbot für Kohlenwasserstoffe. Diese Forderung vertritt auch gegen-gasbohren, ein Bündnis von deutschlandweit 80 Anti-Fracking-Initiativen. (Unsere Stellungnahme zum Gesetzentwurf finden Sie unten.)

Fracking in Deutschland gehört verboten!

Der ganze Text : Telefonaktion Aufruf

Hier die Telefonnummern (alle Ministerien dürfen mitreden): Telefonnummern  Bundeskabinett

 

Protestkundgebung am 24. Januar in München!

24.01.2015

Nach einer gelungenen Protestkundgebung waren wir erstmal ein bischen frustriert, weil wir schon mehr Teilnehmer erwartet hätten. Die große Aufmerksamkeit in der Presse entschädigt uns aber voll dafür; s. Rubrik Presse.

Für uns war das Ganze ein Art Auftakt zu den vielen noch folgenden Aktionen, bis in den Sommer – bis zur Behandlung im Bundesrat – außer Herr Gabriel und Frau Hendricks sagen vorher wider Erwarten – ausgfrackt is!

Ort:  Sendlinger-Tor-Platz
Beginn: 12 Uhr
Veranstalter: JBN Jugendorganisation Bund Naturschutz, München
Facebook: www.facebook.com/events/925492037468860/

Mit dieser Kundgebung soll die Enttäuschung darüber bekundet werden, dass 57 000 Unterzeichner der Petition
Fracking verbieten – ausgfrackt is nicht gehört werden. Seit der Petitions-Einreichung im Juli 2014 wartet das Bündnis auf die Behandlung im Bayerischen Landtag. Zwischenzeitlich soll das „Fracking-Gesetz“ des Bundes durchgeprescht werden. Quasi über die Weihnachtszeit 19.12.- bis 23.1.15 waren die Länder und Verbände aufgefordert zur Stellungnahme zum Gesetzentwurf.

Pressemitteilung und offene Briefe (s. Anhang):

Kurz vor Weihnachten wurden Länder und Verbände vom Bund  beschert. Es gab
einen Gesetzentwurf zu „Fracking“ auf dem Gabentisch, an dem schon seit dem
Sommer gefeilt wurde. Verpackt wurde die Gabe mit der engen Zeitvorgabe für
die Bescherten, um sich das Paket anzusehen und eine Stellungnahme hierzu
abzugeben. Bis zum 23. Januar sollen die Papiere dem Bund vorliegen. „Das
ist schon sehr knapp und es stellt sich die Frage, musste die Eile sein?“
fragt sich Dagmar Keis-Lechner, Sprecherin des Bündnisses gegen Fracking.

„Um unsere Heimat und unser Wasser zu schützen, hat das Bündnis im Juli 2014
eine Petition zu diesem Thema in den Bayerischen Landtag eingebracht. Sie
wird von über 50.000 Menschen unterstützt, ist aber bis heute
bedauerlicherweise nicht behandelt worden,  beklagt die Sprecherin. Nun ist
dies zeitlich wohl nicht mehr möglich. So wird die Stellungname wohl ohne
Berücksichtigung der Bürgerinnen und Bürger verfasst und damit eher der
Meinung der Wirtschaft folgen, man solle sich der Technologie nicht
verschließen. Nicht nur die schon angesprochenen Risiken treiben die
Menschen um, sondern auch den hier völlig verfehlten Ansatz zum Klimaschutz
und zur Energiewende. Hier sieht das Bündnis nicht die Spur einer Lösung die
Nutzung fossiler Energieträger zu ersetzen.

Wir wünschen uns, dass die Regierung unsere Sorgen und Bedenken beim
Thema „Fracking“ ernst nimmt,“ betont Keis-Lechner und weist darauf hin, dass
das Bündnis für den 24.01.2015 eine Demonstration in München vorbereitet.

Siehe auch:

Offener Brief an Bayr.Brauer, Mineralquellen, Getränkehersteller…Fracking-Gesetz-Entwurf 18.01.2015
Offener Brief an Ministerpräsident Seehofer 15.01.2015 Abgefrackt Petition behandeln – Linzenz zurücknehmen

Kontakt zu den Abgeordneten

Appell an die Bundesregierung und an alle Bundestagsabgeordneten:

Initiativen appellieren an Bundesregierung: Fracking-Gesetze nicht zulassen

Korbach/Hamburg, 2.12.2014 – Viel zu gefährlich und voll­kommen überflüssig: So bezeichnen Deutschlands Fracking­Gegnerinnen und -Gegner die Förderung von unkonventio­nellen Öl- und Gasreserven aus dem Untergrund mittels Fracking. In einem heute an Bundes­tag, Bundeskabinett und die Umweltministe­rinnen und -minister gesendeten Appell for­dern sie, die geplanten Gesetzesän­derungen nicht in Kraft zu setzen, da diese dem Fracking Tür und Tor öffnen würden.

Der APPELL und seine ANLAGE

Feedback:
Eine telefonische Antwort darauf von seinem Büro ging im Auftrag MdL Rupprechts bei uns ein. 02.12.2014
Nochmals appelliert, dem Gesetz nicht zuzustimmen, da nur ein gesetzliches Verbot Fracking verhindert.

29.11.2014 MdL Annette Karl:
Besuch des Bürgerbüros in Neustadt zum Tag der offenen Tür
Eine kleine Delegation von Abgefrackt (2 Personen stattete Frau Karl spontan einen Besuch ab.
Bei unserem ca. einstündigem Gespräch überreichten wir auch folgende Texte zu unseren Themen Fracking gesetzlich
verbieten und Stopp TTIP.
Fracking Annette Karl 29.11.2014 Liebe Frau Abgeordnete
(Kleines Transparent „Fracking gesetzlich verbieten – Frackingermöglichungsgesetz“ durchgestrichen beigefügt)
TTIP Annette Karl 29.11.2014   (Stopp TTIP Flyer und Beschluss des Gemeindetages Roth beigefügt)