20.11.2014 Gemeinsamer Infoabend von ÖDP, BN und Abgefrackt

Donnerstag 20.11.2014 um 19:30 Uhr in Altenstadt

Was ist Fracking und was hat das mit dem Freihandelskommen TTIP zu tun?

Werner Schubert (BN) wird aufzeigen wie Fracking funktioniert und mit welchen Risiken diese Methode verbunden ist. Stephan Müller berichtet über das rücksichtslose Vorgehen der Fracking-Akteure in Rumänien …

Zur Veranstaltung auf Facebook:  www.facebook.com/events/1545119462368803/?pnref=story

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TTIP CETA TISA 29.10.14 Vortrag mit Wilhelm Neurohr TTIP-freie Kommunen

Die fünf wichtigsten Gründe gegen TTIP

1. TTIP wird im Geheimen verhandelt. Wir Bürgerinnen und Bürger, unsere Abgeordneten und die Presse können deshalb während der Verhandlungen keinen Einfluss nehmen. Nach den Verhandlungen lässt sich das Ergebnis aber nicht mehr verändern.
2. TTIP untergräbt die Demokratie. Immer mehr Entscheidungen werden vor intransparenten privaten Schiedsgerichten oder internationalen Expertengremien getroffen statt von gewählten Abgeordneten in öffentlichen Debatten.
3. TTIP gefährdet Umwelt- und Verbraucherschutz. Ein Verbot von Gentechnik, giftigen Chemikalien, hochriskanten Finanzspekulationen oder Hormonfleisch: Für international agierende Konzerne sind das Handelshemmnisse, die abgeschafft werden sollen.
4. TTIP stoppt ökologischen und sozialen Fortschritt. Wir wollen Fracking verbieten, eine giftfreie Landwirtschaft, aus Atomkraft und Kohle austeigen und öffentliche Dienstleistungen ausweiten. TTIP kann solche Erfolge verhindern.
5. TTIP macht die Reichen reicher und die Armen ärmer. Wirtschaftliche Gewinner sind international agierende Konzerne wie Banken und die Großindustrie. Verlieren werden Menschen in Entwicklungsländern sowie ArbeiterInnen, deren Löhne unter Druck geraten.
(aus dem Newsletter umweltinstitut.org)

Kurzbericht und Vorschlag zum aktiv werden
:
Hier der ausführliche Presseartikel von H. Bühner im Neuen Tag vom 03.11.14
„Angriff auf die Demokratie“

Vor vollbesetztem Raum überzeugte unser Referent Wilhelm Neurohr mit seinem fundierten Wissen über  TTIP und Co., dass deren Auswirkungen so gravierend für uns alle sind, dass sie unbedingt gestoppt werden müssen.
Bei den Besuchern herrschte große Betroffenheit, auch darüber, dass die Gefahr dieser Abkommen von der Politik scheinbar nicht erkannt wird.   TTIP-Veranstaltungen sollten eigentlich große Säle füllen. Nicht resignieren sondern versuchen alle BürgerInnen zu erreichen.

Alle BürgerInnen motivieren aktiv zu werden um TTIP zu stoppen. Zu unterschreiben,zu  Informieren, die Abgeordneten anzusprechen, auf Gemeindräte und Stadträte sowie Kreistage zuzugehen. Sie alle sollten sich zur TTIP-freien Kommune erklären. Der Beschluss der Bürgermeister des Kreisverbandes Roth des Bayerischen Gemeindetages ist beispielhaft für alle Europäischen Gemeinden, Städte, Kreise.  Im Schlusswort appellieren die unterzeichnenden Bürgermeister: „Aus den genannten Gründen lehnen wir diese „neue Generation“ von Handelsabkommen ab und setzen uns bei den entscheidenden Stellen dafür ein, die Abkommen in der derzeit bekannten Form abzulehnen. Darüber hinaus appellieren wir an andere Landkreise des Bayerischen Gemeindetages, ebenso zu verfahren.“
Wir sollten uns an die Kommunalen Fraktionen wenden, an die Bürgermeister und Landräte sich zu einer Erklärung als TTIP-freie Kommune zu entschließen.

Hier gibt es Vordrucke für Bürger und Fraktionen  und weitere Info dazu:
Vorschlag als Anschreiben für die Bürgerversammlung bzw. an die Kommune
TTIP-freie Kommune pdf Vorschlag für einen Antrag an die Bürgerversammlung oder Kommune
Vordrucke von Marianne Grimmenstein-Bales:
TTIP-freie Kommune, Aufruf Marianne Grimmenstein-Bales
TTIP-freie Kommune Grimmenstein Beschluss des Gemeindetag des KV Roth
TTIP-freie Kommune 3 Zeitungs-Artikel und Beschluss Städtetag
TTIP-freie Kommune Grimmenstein Positionspapier CETA Haeusling okt14 (1)
TTIP-freie Kommune Grimmenstein Anträge 

Vordrucke des Umweltinstituts für eine TTIP-freie Kommune:
TTIP-freie Kommune Umweltinstitut Musterantrag_für_Kreistage
weiteres s.http://www.umweltinstitut.org/themen/verbraucherschutz-ttip/freihandelsabkommen/kommunen-gegen-ttip.html#muster

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Bitte kommt zahlreich zur gemeinsamen Veranstaltung von Abgefrackt mit Ver.di.
Zum Referenten: Stadt- und Landesplaner a. D. in Recklinghausen, Autor des Buches: Ist Europa noch zu retten?  http://www.fuereinebesserewelt.info/wilhelm-neurohr/

Weiden,  Gastätte Altes Eichamt, Unterer Markt 23
29.10.2014, Beginn 19 Uhr
Weiteres siehe Termine!

Aktueller Stand der Unterschriften (26.10.2014) „Selbstorganisierte Europäische Bürgerinitiative gegen TTIP und CETA“: ca. 740 000. Bitte weiter dafür werben, auch bei Freunden im Ausland!
z.B. bei  https://www.campact.de/ttip-ebi/ebi-appell/teilnehmen/

www.gaslandthemovie.com

Kino Hof – der grüne Kreisverband lud ein zu „Gasland“

Ein Bericht von Dagmar Keis-Lechner

Sonntag, 20.07.2014, 16:30 Uhr in Hof:
vor dem Kino hat es mehr als 30°C im Schatten, kein Lüftchen bewegt sich und der Schweiß rinnt aus allen Poren. „Wie viele Zuschauer werden sich wohl bei diesen Temperaturen am Sonntagnachmittag einen Dokumentarfilm ansehen? “ fragte ich mich skeptisch. Erfreulicherweise füllte sich der Kinosaal zunehmend und gebannt schauten die Gäste fast zwei Stunden, welche Auswirkungen Fracking nach Gas in den USA hat.

In der Doku waren zum einen Wirtschaftsvertreter zu sehen, die jeden schädlichen Einfluss des Frackings von sich wiesen und mit stolzer Brust verkündeten, man könne nun von Gas- und Ölimporten unabhängig werden. Da war eine Politikerin, die sich bemühte, von den Gas- und Ölindustrievertretern klare Aussagen bzgl. der verwendeten Chemikalien und den Auswirkungen für Natur und Menschen in den Frackinggebieten zu erhalten. Und da waren die Betroffenen: nicht ein oder zwei, sondern viele Menschen aus vielen verschiedenen Gebieten – über einen Großteil der USA verteilt -, in denen gefrackt wird. 

Nun ging es auch im Kino heiß her:  Entflammbares „Trink“-wasser aus den Wasserhähnen, blubbernde Bachläufe, in denen sich das aufsteigende Gas ebenfalls entzünden lies bis hin zum Flammeninferno einer explodierten Anlage. Tiere, denen das Fell ausging, Menschen ohne Geruchs- und Geschmacksinn, Personen, die durch unsägliche Krankheiten gezeichnet waren, wurden gezeigt.

Dies sind nur einige ekelerregende Beispiele. Aber etwas zum Schmunzeln möchte ich nicht unerwähnt lassen. Zur Entsorgung der kontaminierten Abwassermassen hat man sich eine ganz spezielle Lösung ausgedacht: Wasser (plus Chemiecocktail) wird in einem oberirdischen Becken vernebelt, umso besser verdunsten zu können – aus dem Auge aus dem Sinn und das mit regenerativer Sonnenenergie 🙂

In der regen Debatte, die wir im Anschluss zusammen mit Ulrike Gote, MdL und Christine Schoerner, Kreisvorsitzende Grüne Hof, über das Erlebte führten, ergaben neben Meinungsausstauch und Fachdiskussion auch Ideen, wie wir unserem Ziel „Frackingverbot zur Gas und Ölgewinnung“ näher kommen können: Aufklärungsarbeit durch Filmvorführungen und über Bildungseinrichtungen (Schulen, Bildungsträger); Kontakte zur Wissenschaft und zu Frackingbetroffenen (z.B. in Polen). Vielleicht sollten wir einmal dorthin fahren und uns ein Bild machen?

Ein Bild über diese ausgezeichnete Dokumentation von Filmemacher Josh Fox kann sich jeder auch auf der „Gasland“-Website machen:
http://www.gaslandthemovie.com/about-the-film (engl.)
Wer „Gasland“ selbst vorführen möchte, findet hier weitere Infos:
http://www.gegen-gasbohren.de/aktiv-werden/gasland-vorfuehren/Informationen

Vielleicht sehen wir uns ja bei einer Vorführung in unseren Städten und Gemeinden des Weidener Beckens. Bleibt bis dahin munter und lasst euch nicht „abfracken“!

Petitionsübergabe im bayerischen Landtag

Petitionsübergabe

Am gestrigen 8. Juli gegen 12 Uhr Mittags war es soweit:

Vertreter*innen des Bündnisses Weidener Becken gegen Fracking übergaben zusammen mit Abgeordneten der Grünenfraktion unsere Petition. Zu diesem Zeitpunkt hatten sich bereits mehr als 54.000 Menschen unserem Aufruf angeschlossen und die Petition unterzeichnet!

Dies ist übrigens weiterhin auf change.org möglich!

Ziel der Petition ist es, dass sich Bayern im Bundesrat der Gesetzesinitiative Schleswig-Holsteins bezüglich einer Änderung des Bergrechts anschließt. Damit soll einem bundesweitem Fracking-Verbot der Weg geebnet werden!

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      Pressespiegel:

  • http://www.br.de/mediathek/video/sendungen/abendschau/nif-bayern104.html
  • http://www.br.de/nachrichten/oberpfalz/fracking-landtag-unterschriften-100.html
  • http://www.br.de/radio/bayern2/sendungen/regionalzeit-franken/fracking-petition-oberpfalz-102.html
  • http://www.otv.de/mediathek/video/petition-fuer-fracking-verbot/#.U71JwPmSx8F
  • http://www.mittelbayerische.de/nachrichten/oberpfalz-bayern/artikel/54213-protestnoten-gegen-fracking/1089838/54213-protestnoten-gegen-fracking.html
  • http://www.sat1bayern.de/news/20140708/nordbayern-menschen-haben-angst-vor-fracking/
  • http://www.nordbayerischer-kurier.de/nachrichten/sprecherin-der-anti-fracking-initiative-mit-fukushima
  • http://www.oberpfalznetz.de/nachrichten/4233197-510,1,0.html
  • http://www.scharf-links.de/42.0.html?&tx_ttnews%5Btt_news%5D=45766&tx_ttnews%5BbackPid%5D=56&cHash=717a9271f4
  • http://www.charivari.com/aktuell/meldungen/article/weidener-buendis-gegen-fracking-uebergibt-landtag-54000-unterschriften.html

 

 

Petition „Fracking gesetzlich verbieten“

Über große Unterstützung bei der ersten Aktion seit der offiziellen Gründung freut sich das Bündnis Weidener Becken gegen Fracking.
Bereits wenige Tage nach Veröffentlichung der e-Petition bei der Petitionsplattform change.org hatten sich schon mehr als 15.000 BürgerInnen der Forderung des  Bündnisses Weidener Becken gegen Fracking angeschlossen. Sonja Schuhmacher, Pressesprecherin Oberpfalz, die im Auftrag des Bündnisses die Petition an den Bayerischen Landtags erstellt hat, zeigte sich freudig überrascht, aber auch bestätigt in der Forderung nach einem gesetzlichen Frackingverbot: „Der Freistaat Bayern soll im Bundesrat die Gesetzesinitative Schleswig-Holsteins zur Änderung des Bergrechts unterstützen, mit dem Ziel ein sofortiges ausnahmsloses Verbot sämtlicher Formen von Fracking bei der Erforschung, Aufsuchung und Gewinnung fossiler Energieträger  zu erwirken –  Unabhängig davon, ob die Rissbildung mit oder ohne den Einsatz giftiger Chemikalien, hydraulisch oder andersartig erzeugt werde.“
Statt auf klimaschädliche, grundwassergefährdende Technik zu setzen, wünschen sich die Unterzeichner in Bayern eine massive Förderung Erneuerbarer Energien, auch der Windenergie, in Bürgerhand.  Die bayerischen Landtagsabgeordneten und die bayerische  Staatsregierung, werden  aufgefordert alles zu tun, damit eine dezentrale Bürgerenergiewende  mit regionaler Wertschöpfung gelingt.
Sonja Schuhmacher erkärt, die schriftliche Form der Petition werde unverzüglich an den Petitionsausschuss des Bayerischen Landtages übergeben werden, denn die Zeit drängt. Die Online-Aktion läuft noch weiter, bis die Petition dann im Landtag behandelt wird.
Die bayerischen Bürger seien sehr sensibel, wenn es um ihr Land, um ihr Trinkwasser gehe, deshalb rechne sie mit sehr vielen weiteren Unterschriften. Der Wille der Bürger werde die gewählten Volksvertreter zu entsprechendem Handeln veranlassen.  Alle 1700 Unterzeichner der bereits im April erstellten Unterschriftslisten werden gebeten, auch noch  die Online-Petition zu unterzeichnen.
Das Bündnis Weidener Becken gegen Fracking „Abgefrackt“ wurde am Donnerstag, dem 5.Juni 2014, gegründet. Ziel ist es ein Fracking-Verbot zu erwirken und somit das Weidener Becken, das sich über ein Gebiet von Amberg bis Kulmbach erstreckt, davor zu schützen.
UNterstützer des Bündnisses sind bisher der Bund Naturschutz Neustadt/Weiden, die Bezirksverbände Oberpfalz und Oberfranken der Piratenpartei, die Bezirksverbände Oberpfalz und Oberfranken der Grünen, der SPD Stadtverband Weiden und deren Stadtratsfraktion, die JuSos Oberpfalz, der ÖDP Bezirksverband Oberpfalz, die LBV Kreisgruppe Neustadt, Die Linkspartei Kreisverbände Weiden, mittlere Oberpfalz und die Linkspartei Oberfranken, die Bürgerinitiative gegen atomare Anlagen, die Grüne Jugend Oberpfalz, die Linksjugend solid‘ Weiden und die Global Marshall Plan Initiative –  Lokalgruppe Mitterteich.
Weiterhin steht „Abgefrackt“ neuen Bündnispartnern offen.